Diese Überlegungen sind angelehnt am 3 Horizonte Modell von Steve Coley, einem McKinsey Emeritus, das wir später vorstellen werden und wie folgt adaptiert: der erste Horizont ist das heutige Geschäft („current thing“), dann folgt ein zukünftiger, der schon in der Teilumsetzung ist („next thing“) und ein offener, noch weiter in der Zukunft liegender potentieller Teil („the next next thing“).

In diesem Blog will ich die wichtigsten Entwicklungen und Erkenntnisse aufzeigen wie die Unternehmenswelt von morgen und übermorgen aussieht, welche neuen Geschäftsmodelle es gibt und geben wird und was Unternehmer und Wirtschaft bewegt und vorantreibt. Was ist das nächste nächste Ding (TNNT), das uns neue Potentiale ermöglicht, das neuen Kundennutzen stiftet, die Kanäle und Beziehungen verändert und uns Differenzierung ermöglicht? Einige sind bereits im Markt eingeführt und haben schon gewisse Relevanz erreicht („The next thing“), andere in den Startlöchern (Start-Ups, Markttests, Konzepte) und manche gar zum heutigen Zeitpunkt nur in den Köpfen einiger. Gerade die beiden letzteren Bereiche will ich transparent machen, diskutieren und präsentieren, damit sich interessierte Personen damit beschäftigen können und ihre Organisationen darauf ausrichten können; Berater, die ihre Kunden darüber informieren möchten und Kunden, die sich mit den neuen Lösungen beglücken wollen.

TNNT: Wie neue Produkte und Technologien neue Geschäftsmodelle ermöglichen bzw. notwendig machen.

Bei dem nächsten nächsten Ding geht es mir auch nicht primär um einzelne Produkte – obowohl zentrale Produkte wie beim Beispiel des mobilen Telefons ganz neue Geschäftsmodelle ermöglichen können. Es geht vielmehr darum, generelle, branchen- und regionsübergreifende Entwicklungen zu erkennen und langfristige Trends aufzuzeigen, die für möglichst viele Unternehmen relevant und existenziell sind. Also wie wird TNNT die mobilen Geschäfte verändern?

Und wo kommen meine Informationen und Einschätzungen her? Die wichtigste Quelle sind hierbei meine persönlichen Beziehungen zu den Menschen, die die Zukunft machen: Start-Up Unternehmer, Investoren und Venture Capital-Companies. Dabei kommt man an den Netzwerken des Silicon Valleys nicht vorbei. Immerhin sind immer noch über 50% der amerikanischen (und die USA stellt über 60% in Anzahl und 70% in Wert der Welt-Basis) über eine Milliarde Dollar bewerteten Start-Ups (wir kommen auf diese Gruppe bald näher zurück) in dem kurzen Streifen zwischen San Francisco und San Jose beheimatet. Von den Venture Capitalisten gar nicht zu sprechen. Meine bisherigen Einsichtigen, die ich aus erster Hand von den wichtigsten Beteiligten habe (L werde ich ausbauen.

Die zweite Quelle sind die Pläne, Ideen, Investitions- und Beteiligungsanfragen, die ich und meine Freunde und Kollegen als Anträge und Anfragen erhalten – ein reicher Fundus, um eine Einschätzung aus erster und zweiter Hand zu ermöglichen. Der dritte Erkenntnisbereich stammt aus meinen eigenen Start-Ups und Markttests, die ich im Auftrag meiner Kunden durchführe; natürlich anonym und generell, aber geprägt durch tatsächliches Kunden- und Marktfeedback.

Und die vierte Quelle ist neu und hoffnungsvoll: durch den Austausch, die Reflexion und Interaktion in diesem Blog!

Also schreibt mir eure Einschätzungen, gebt mir Empfehlungen und Erkenntnisse von Firmen und Entwicklungen, die ihr beobachtet oder reicht gar eure eigene Ideen und Konzepte ein. Ein co-creating und ein lebendiger Erfahrungs- und Ideenaustausch sind die Basis, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Lasst uns beginnen.